• "Nachdem ich über die Jahre schon drei Steuerbüros "ausprobiert" habe, fühle ich mich jetzt umfassend und kompetent betreut."
    Prof. Dipl.-Ing. Eberhard Issendorff, Geschäftsführung, ISSENDORFF KG
  • "Sorgfalt, Verlässlichkeit und ein partnerschaftliches Verhältnis fernab von Dienst nach Vorschrift. Wir fühlen uns bei F+P einfach gut aufgehoben."
    praemandatum, Dipl.-Ing. Peter Leppelt, Geschäftsführer
  • "Die gute Zusammenarbeit mit Franz + Partner basiert auf der hohen fachlichen Kompetenz mit einem lösungsorientierten, offenen und ehrlichen Umgang."
    Hannoversche Volksbank, Dirk Heinrich, Regionaldirektor
  • "Seit 12 Jahren arbeiten wir auf Basis einer Premium-Partnerschaft erfolgreich mit Franz + Partner zusammen - ich freue mich, einen so kompetenten Partner an unserer Seite zu wissen."
    Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Johannes Henkel, Direktor der Filiale/Leiter Filiale Hannover
  • "Eine hervorragende Fachkompetenz und eine absolut vertrauensvolle Zusammenarbeit - das zeichnet Franz + Partner aus."
    team-Tankstellenpächter, Rico Rabe
  • "Franz + Partner behandelt Sie, wie Sie es von einem guten Nachbarn erwarten würden : unkompliziert, freundlich, hilfsbereit, sachkundig und immer ein offenes Ohr. Menschlich nennt man es auch."
    Prof. Dr.-Ing. Bernd Künne

Artikelarchiv

Häusliches Arbeitszimmer: Kein Abzug bei gemischt genutzten Räumen

01.04.2016

Entgegen einiger Auflockerungsentscheidungen zum Aufteilungsverbot in verschiedenen Bereichen, auch bei der Arbeitszimmernutzung, hat der Große Senat des Bundesfinanzhofs[1] nunmehr den Rückwärtsgang eingelegt. Er stellt klar, dass bei einem sowohl für die Einkünfteerzielung als auch privat genutzten Raum keine sinnvolle Nutzungs- und in Folge Kostenaufteilung möglich ist. Seine Entscheidung begründet er zum einen mit dem allgemeinen Wortverständnis und zum anderen mit den gesetzgeberischen Motiven zur Anknüpfung an den herkömmlichen Begriff des „häuslichen Arbeitszimmers“. Dieser setzt voraus, dass der Raum wie ein Büro eingerichtet ist und nahezu ausschließlich zur Erzielung von Einnahmen genutzt wird. Nahezu ausschließlich meint 90 % in Bezug auf die Fläche als auch die Zeit.

Diese Rechtsprechung läuft dem zunehmenden Trend zum häuslichen Arbeitszimmer zuwider. Sie berücksichtigt Heimarbeitsplätze nicht, bei denen z. B. Kunststoffteile zusammengebaut oder Textilien zusammengenäht werden und die deshalb keinen Bürocharakter erfordern. Auch das Argument der schwierigen Überprüfung des Umfangs der Nutzung innerhalb der Wohnung des Steuerpflichtigen wirkt nicht wirklich überzeugend. Verständlich ist nur die ablehnende Einstellung zur sog. Arbeitsecke am Küchentisch oder im Schlafzimmer, weil hier die privaten Wohnzwecke klar im Vordergrund stehen.

 

Kategorien und Merkmale

Thema:

Einkommensteuer

Steuern:

ESt - Einkünfte aus L+F
ESt - Einkünfte aus Gewerbebetrieb
ESt - Einkünfte aus selbst. Arbeit
ESt - Einkünfte aus nichtselbst. Arbeit
ESt - Einkünfte aus V+V

Rechts- und Sachgebiete:

keine

Rechts- und Unternehmensform:

keine

Branche:

keine

Persönliches:

keine

Standardbrief:

ja

Internet-Baustein:

ja




[1]     BFH, Beschl. v. 27.07.2015, GrS 1/14, DStR 2016, S. 210, LEXinform 0934488.