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Vertragliche Kaufpreisaufteilung von Grundstück und Gebäude kann für die AfA Bemessungsgrundlage maßgebend sein

01.04.2016

Die Absetzung für Abnutzung (AfA) ist beim Kauf eines Grundstücks mit Gebäude nur von den auf das Gebäude entfallenden Anschaffungskosten zulässig, weil ein Grundstück ein nicht abnutzbares Wirtschaftsgut ist. In der Praxis ergeben sich häufig Streitigkeiten mit dem Finanzamt über die Kaufpreisaufteilung von Grundstück und Gebäude. Während das Finanzamt einen möglichst hohen Grundstücksanteil ansetzen möchte, ist die Auffassung des Steuerpflichtigen umgekehrt. Ist diese Aufteilung aber im notariellen Kaufvertrag vereinbart, ist sie auch für die AfA?Bemessungsgrundlage maßgebend, wenn sie weder zum Schein vereinbart wurde noch einen Gestaltungsmissbrauch darstellt.

(Quelle: Urteil des Bundesfinanzhofs[1])

 

Kategorien und Merkmale

Thema:

Einkommensteuer

Steuern:

ESt - Einkünfte aus V+V

Rechts- und Sachgebiete:

keine

Rechts- und Unternehmensform:

keine

Branche:

keine

Persönliches:

keine

Standardbrief:

ja

Internet-Baustein:

ja




[1]     BFH, Urt. v. 16.09.2015, IX R 12/14, BFH/NV 2016, S. 266, LEXinform 0934754.